Alejandro Escovedo (USA) – Burn Something Beautiful

Alejandro Escovedo (USA) – Burn Something Beautiful

📁 Allgemein, Musik, Reviews 🕔30.Januar 2017
Alejandro Escovedo (USA) – Burn Something Beautiful

artwork alejandro escovedo burn something beautiful

Alejandro Escovedo ist Musikinteressierten kein unbekannter Name. Er begann Mitte der 70er mit der Punkband THE NUNS, gefolgt von RANK AND FILE sowie den TRUE BELIEVERS. Während er schon solo aktiv wurde, spielte er in der BUICK MacKANE Band. Krankheit zwang ihn zur mehrjährigen Pause, bevor er wieder solo auch die US Albumcharts knacken konnte. Randnotiz: Alejandro Escovedo ist der Bruder von Ex-Santana Drummer Pete Escovedo und somit Onkel von Sheila Escovedo, besser bekannt als SHEILA E. Zum Schreiben und Aufnehmen seiner Werke, holte er sich immer recht bekannte Musiker ins Boot, die nun alle aus der Vergangenheit zu listen, würde den Platz sprengen. Kurz und gut: Er ist kein Nobody und weiß, wie Musik zu klingen hat, um Hörer zu erreichen, sonst wäre es ja wohl auch nicht zu den vielen Auszeichnungen wie z.B. den „Artist Of The Decade Award“ oder den „Lifetime Achievement Award“ gekommen.

So auch aktuell auf seinem neuen Dreher „Burn Something Beautiful“; der bekannte texanische Singer & Songwriter mit mexikanischem Hintergrund konnte für die Zusammenarbeit in Punkto Co-Autoren und Produzenten Peter Buck (R.E.M.) und Scott McCaughey (The Minus 5) gewinnen und es entstand ein harmonisches, ausgeglichenes sowie homogenes Rockalbum, welches alle Seiten des talentierten Musikers präsentiert. On nun das Abfeiern des Rock´n´Roll Lebens, die heilende Kraft der Liebe,…Escovedo verschmelzt all dies mit seiner souligen Stimme und einer wunderbaren Mannschaft um sich herum, die u.a. aus Kurt Bloch (THE FASTBACKS), John Moen (THE DECEMBERISTS), Corin Tucker (SLEATER – KINNEY), Kelly Hogan (NEKO CASE) und Steve Berlin (LOS LOBOS) besteht.

Entstanden ist dabei ein wunderschönes Stück amerikanische Rockmusik die Zeiten- und Genre-übergreifend ins Ohr kriecht und nicht mehr raus will…Rock, bluesiger Rock, Rock´n´Roll Roots überall, etwas Texas Southern Sound + die Portion Singer / Songwriter Freiheiten, die Künstler genießen und ausleben sollten – fertig ist das bunte musikalische Treiben, was das Album „Burn Something Beautiful“ zu bieten hat. Und überall flirrt etwas punkige Attitüde mit in der Luft, die sich gepaart mit den poppigen Melodien bestens ergänzen und dieses Album für mich zu einem wahren Highlight machen. Der Mann ist mir jahrelang leider verborgen geblieben und nun wird es auch für mich Zeit, diese Bildungslücke zu schließen.

 

Fazit: Kein schwacher Song, alles passt und greift ineinander. Dazu produktionstechnisch bestens in Szene gesetzt…hier wurde mächtig geklotzt und das Ergebnis ist einfach hörens- und kaufenswert! Vom akustischen Lovesong mit bluesigem Hintergurnd bis zum knochentrockenen Rocker, ist alles verteten, was Rockfans beste Laune und gute Unterhaltung beschert. Das einzige Manko: Es ist zu kurz!

 

01.Horizontal

02.Heartbeat smile

03.Sunday Morning Feeling

04.Suit Of Lights

05.Redemption Blues

06.Shave The Cat

07.Johnny The Volume

08.Beauty Of Your Smile

09.Don´t Want To Play Guitar Anymore

10.Beauty And The Buzz

11.Luna De Miel

12.Farewell To The Good Times

 

Label: Fantasy Records / inakustik

VÖ: 27.01.2017

Länge: 48:28 Min.

Herkunft: USA

Genre: Rock, Blues Rock, Southern Rock, Singer / Songwriter

 

Line-Up:

Alejandro Escovedo – Guitars, Lead Vocals

Peter Buck – Guitars

Kurt Bloch – Lead Guitar

Scott McCaughey – Bass, Keyboards, Guitar, Backing Vocals

John Moen – Drums, Percussion, Vibraphone, Backing Vocals

Kelly Hogan – Vocals

Corin Tucker – Vocals

Steve Berlin – Baritone, Saxophone

 

Internet: https://www.facebook.com/alejandroescovedo/

http://www.alejandroescovedo.com/

 

 

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