Arsenal (Film)

Arsenal (Film)

📁 Film 🕔08.November 2017
Arsenal (Film)

Inhalt:
Erzählt wird die Geschichte der unterschiedlichen Brüder Mikey und JP. JP ist erfolgreicher Geschäftsführer einer Baufirma, während Mikey ein Leben mit kleinen Verbrechen und Drogen als Kleinganove führt. Als Mikey und seine Tochter Alexis jedoch von dem skrupellosen Gangsterboss

Eddie King entführt werden, muss der ahnungslose JP mit der Hilfe eines alten Freundes, des Polizisten Sal, alles riskieren, um seinen Bruder zu retten. Dabei entfesselt JP seine ganze Rache gegen Kings Gang …

Review:
Zunächst einmal bewegt sich der Film „Arsenal“ storymäßig nicht unbedingt auf neuen Pfaden. Trotzdem hätte der Film wegen der zwar nicht ganz neuen aber interessanten Geschichte und auch wegen der doch recht namenhaften Darsteller eine bessere Umsetzung verdient gehabt. Die Umsetzung ist es, woran der Film dann auch wirklich scheitert. Da haben wir den eigentlich interessanten Aufbau der Geschichte mit den beiden Brüdern als Jugendliche, der eigentlich von der Länge her ausreichend ist, jedoch trotzdem eigentlich das später so innige Verhältnis der beiden Brüder nur mäßig erklärt. Warum gibt der ältere Bruder seinen Kumpels Kleingeld für die Automatenspiele, jedoch seinem jüngerem Bruder nur ein Ohrfeige als er danach fragt. Klar gibt er ihm dann später Geld, damit der kleine Bruder eine schlimme Situation zu Hause nicht mit ansehen muss und schenkt ihm später seinen Rasenmäher, damit sich der kleine Bruder etwas dazu verdienen kann. Die beiden guten Taten, machen die schlechte Tat irgendwie nicht glaubhaft wieder wett. Die Geschichte wie der ältere Bruder in seiner Jugend Eddie King kennen lernt ist wiederum eine der stärkeren Szenen im Film und zudem recht heftig vom Gewaltpotential. Der Zeitsprung im Film in die Erwachsenenwelt der beiden Brüder ist dann eigentlich auch so in Ordnung. Schlecht eingeführt wird dann jedoch John Cusack, als Polizist und Freund der beiden Brüder, zumal Cusacks Rolle nicht nur drehbuchbedingt etwas undankbar ist, sondern zudem auch etwas gelangweilt von ihm gespielt wird. Nicolas Cage als Eddie King legt in seiner ersten Szene noch einen recht gelungenen Auftritt hin. Die späteren Szenen sind einfach nur nervig, da seine Person völlig überdreht gespielt wird und nicht wirklich eine tiefere Charakterzeichnung bekommt. Klar könnte man nun sagen, dass man sich gewisse Sachen zu den Charakteren denken soll und vielleicht auch kann, aber letztendlich wurde durch das Weglassen einer tieferen Charakterzeichnung und Einführung in die Geschichte von Nicolas Cage wie auch John Cusack eine Menge von brauchbaren Potential verschenkt. Stark und überaus sehenswert ist der Showdown, was den Film als Gesamtwerk dann aber leider auch nicht mehr retten kann.

Fazit:
Bis auf die wirklich sehenswerte Schießerei am Ende, ist es dann doch eher ein unterdurchschnittlicher Film.

Label: Universum
Erscheinungsdatum: 10.11.2017
Laufzeit: 98 min.
Bildformat: 2,40:1 (1080p/24)
Ton: Deutsch, Englisch DTS HD 5.1 Master Audio
Herstellungsland: USA
Genre: Action

Quelle des Trailers: Universum Spielfilm

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