Geiz ist geil, oder nicht? Ein Interview mit Ossy Pfeiffer und Christoph Speidel zur Lage des Musikmarkts von Gastredakteur Marc Schipper.

Geiz ist geil, oder nicht? Ein Interview mit Ossy Pfeiffer und Christoph Speidel zur Lage des Musikmarkts von Gastredakteur Marc Schipper.

📁 Allgemein, Interviews, Tipp der Redaktion 🕔07.August 2017
Geiz ist geil, oder nicht? Ein Interview mit Ossy Pfeiffer und Christoph Speidel zur Lage des Musikmarkts von Gastredakteur Marc Schipper.

Geiz ist geil, oder nicht?

Der Markt wird Jahr für Jahr mit neuen Bands und Alben regelrecht überflutet. Die Spreu vom Weizen zu trennen, wird daher für den geneigten Musikliebhaber immer mehr zur Herkulesaufgabe. Die Tatsache, dass heutzutage jede Band mit einigermaßen vernünftigen und erschwinglichen Recording-Tools in ihrem Wohnzimmer ein Album produzieren kann, lässt angesichts der Qualität der „Self Made-Produktionen“ professionelle Produzenten mit dem Kopf schütteln. Andererseits bestimmt die Nachfrage das Angebot. Ich sprach mit Produzent und Musiker Oswald „Ossy“ Pfeiffer sowie Musik-Onlinemagazin-Betreiber Christoph Speidel über die aktuelle Situation im Musikbusiness, der heutigen Geschäftspolitik vieler Plattenfirmen und der „Geiz ist geil!“-Mentalität vieler Konsumenten. Diese ausführliche, teilweise sehr emotionale Diskussion förderte bisweilen ernüchternde Fakten zutage.

Marc: Moin Ossy, Moin Christoph! Lasst uns gleich in die Vollen gehen. Ossy, was kostet heutzutage im Durchschnitt eine Albumproduktion für eine unbekannte Band? 10 Songs, alles fertig arrangiert und einstudiert. Nur die Aufnahme, Mix, Mastering?

Ossy: Da geht’s ja schon los. Diesbezüglich hat sich – und ich weiß, dass die Frage später sowie kommt – im Gegensatz zu früheren Zeiten nichts geändert. Es kommt darauf an, wie gut die Band vorbereitet ist. Selbst wenn die Band der Ansicht ist, sie sei gut vorbereitet, sie habe geprobt, jeder kennt seinen Part etc., kann es passieren, dass der Bassist im Studio sagt: „Ich spiele an der Stelle ein F“, woraufhin der Gitarrist entgegnet: „Ich habe da aber immer schon ein Fis gespielt“. Sowas passiert ständig. Ein Produzent muß insofern zunächst mal Psychologe sein und versuchen, den verrückten Haufen zusammenzuhalten und eine gute Atmosphäre zu schaffen. Denn unterm Strich entsteht Kunst, und Kunst setzt voraus, dass die Atmosphäre und das Gefühl gut ist.

Wir handhaben es beispielsweise so, dass wir uns vorab von der Band einen Übungsraum-Mitschnitt geben lassen. Dieser Mitschnitt kann mit einem Handy gemacht worden sein oder einem Fieldrecorder. Wenn du dir dann die Demos anhörst kannst du meist relativ schnell einschätzen, wie tight die Band ist und wie schnell eine Produktion über die Bühne gehen könnte. Im allgemeinen veranschlagt man einen Tag pro Song. Zehn Titel würden demnach ca. zehn Aufnahmetage in Anspruch nehmen, plus zwei Tage als Puffer, da man nie weiß, ob jemand an einem bestimmten Tag evtl. nicht gut drauf ist, der Sänger seine Stimme verliert etc. Im Idealfall nimmt man an drei Tagen die kompletten Basictracks auf, d.h. Drums, Bass, evtl. noch Keyboards. Den Rest der Zeit kümmerst du dich um die Overdubs, sprich Verfeinerungen, hier und da eine Akustikgitarre dazu, Gitarrensoli, Orgelsoli, Leadvocals, Zweitstimmen, Chöre, der Mix etc.

Marc: Was kostet der Spaß denn nun?

Ossy: Der Tagessatz ist von Studio zu Studio unterschiedlich. Wir im Frida Park Studio haben uns bei 500,00 €/Tag eingepegelt. Klar, Preisdumping wird allerorts betrieben, aber vernünftige Dienstleistung und vor allem Erfahrung, kann man im Prinzip nicht mit Geld aufwiegen. Du kaufst schließlich nicht nur die technische Ausstattung eines Studios, sondern auch das Wissen von Produzenten wie Anca (Graterol, Inhaberin des Frida Park Studios, Anm. d. Verf.) und mir, die seit Jahrzehnten im Business tätig sind. Und das auf unterschiedlichsten musikalischen Feldern, wie Hip Hop, Trance, Thrash, Schlager, Rock, die gesamte Palette.

M.S.: Stichwort „Home-Recording“. Die technische Entwicklung in diesem Bereich ist ja mittlerweile so weit gediehen, dass viele Bands sich quasi selbst im eigenen Wohnzimmer produzieren können. Sind angesichts dieser Tatsache professionelle Studios heutzutage überhaupt noch erforderlich?

Ossy: Selbstverständlich ist ein Studio erforderlich. Ich sage dir auch warum. Der Klassiker ist folgender: Eine Band ruft an und fragt nach den Kosten. Wir nennen unseren Preis, die Band schluckt kurz und schlägt dann vor, die Aufnahmen im eigenen Übungsraum zu machen und das Album lediglich bei uns mixen zu lassen. Das haben wir schon gemacht, denn mit den heutigen technischen Möglichkeiten kannst du ein komplettes Album produzieren, das sich mit internationalen „Weltproduktionen“ messen kann. Voraussetzung ist jedoch, dass man weiß, wie man mit der Technik richtig umgeht. Junge Bands, die ihre Songs im Übungsraum aufnehmen, wissen nicht, wie man diese Tools und Programme richtig einsetzt und bedient. Ein Produzent schon. Ein Produzent sagt dir in einem bestimmten Moment auch mal, dass man dies oder jenes mal anders spielen, da eine Lücke lassen oder an einer anderen Stelle etwas einfügen soll. Vom Vocal-Coaching ganz zu schweigen.

In 99 % der Fälle – sprich junge Band geht in den Übungsraum und nimmt Songs auf – kommt dabei klangqualitativ zwar hochwertiges – aber im Übrigen dummes Zeug heraus. Das ist leider so!

Marc: Ist das dem Zeitgeist geschuldet oder war früher wirklich alles besser?

Ossy: Nicht unbedingt. Die Produktionen waren nur teurer. Du hattest eine 24-Spur-Maschine bzw. zwei Maschinen miteinander kaskadiert. Da passten – je nach Bandgeschwindigkeit – 25 bis 30 Minuten drauf. Allerdings konntest du den Kram nicht vernünftig schneiden und musstest daher das Material vernünftig einspielen. Und da geht’s schon mal los. Es sind heutzutage einfach zu viele Amateure unterwegs, weil jeder Hirni – es tut mir leid – sich heute Musiker schimpft und für Content sorgt. Der Markt ist überflutet mit Unsinn. In jeder Band sitzt mindestens ein Spezialist, der eine professionelle Website bauen kann. Du schaust dir die Seite an und staunst. Dann klickst du einen Song auf der Seite an und dir fällt alles aus dem Gesicht, weil es der letzte Scheiß ist, der dir da entgegendröhnt. Furchtbar.

Früher war das etwas anders, denn es gab noch Plattenfirmen, die eine Kontrollinstanz hatten. Diese Kontrollinstanz musstest du erst durchlaufen, bevor du überhaupt eine Aufnahme machen, geschweige denn einen Tonträger auf den Markt bringen konntest. Eine Platte aufzunehmen war etwas Besonderes. Heutzutage kann jeder Vollidiot irgendeine Scheiße auf den Markt werfen und sich darauf einen runterholen. Gefühlt kommt alle zwei Tage ein neuer Release auf den Markt. Wie willst du das denn überhaupt noch voneinander unterscheiden?

Marc: Und der digitale Vertrieb von Musik unterstützt diesen Effekt natürlich noch.

Ossy: Natürlich. Pass auf: Wir sitzen hier zu Dritt zusammen, ubabhängig davon, ob wir eine Band sind oder nicht. Wir könnten innerhalb von zwei Stunden Content generieren und einen Song veröffentlichen. Dann rufe ich noch einen guten Freund an, der Webdesigner ist und uns innerhalb weniger Minuten eine Website baut, die sofort geil aussieht. Das Ganze bewerben wir noch in sozialen Netzwerken wie Facebook etc. Innerhalb weniger Stunden könnten wir ein fiktives Produkt in den Äther stellen.

Früher musstest du Marketingstrategien und Kampagnen entwickeln, dir ein Konzept überlegen, ein Jahr lang an einem Album herumdoktern etc. Heute kommen irgendwelche 17jährigen Pimmelnasen um die Ecke, können überhaupt nix und überfluten den Markt mit Unfug! Das ist das, was mich maßlos ärgert.

Marc: Das Paradoxe an der Sache ist zudem, dass viele Plattenfirmen ihre Marketingkonzepte auf junge Käuferschichten ausrichten, die eigentlich kaum oder nur wenig Kaufkraft besitzen, aber vielleicht auch nicht ganz so wählerisch oder kritisch gegenüber dem Endprodukt eingestellt sind wie erfahrende Musikhörer.

Ossy: Stimmt. Gottlob gibt es aber noch Plattenfirmen, die auf Nachhaltigkeit setzen. Es werden natürlich immer weniger, da diesen Labels von allen Seiten Steine in den Weg gelegt werden. Früher gab es Labels, die einen Künstler über einen sehr langen Zeitraum aufgebaut haben. Es hat teilweise zwei oder drei Alben gedauert, bis diese überhaupt wahrgenommen wurden. Diese Bands haben sich dann jedoch auf dem Markt etabliert, weil sie auch einfach ein qualitatives Level gehalten haben. Ich kann mir ungehört das neue Deep Purple-Album kaufen, weil ich weiß, dass das einfach gute Qualität ist.

Christoph: Früher gab es bezüglich des dritten Albums einer Band/eines Künstlers den Slogan: Make it or break it! Heute heißt es: Entweder du schaffst es mit Album Nr. 1 oder du bist raus! Heutzutage werden größtenteils Verträge über ein Album mit der Option auf ein Weiteres geschlossen. Das war es dann aber auch. Was viele auch vergessen: Als Künstler hast du für dein Debütalbum alle Zeit der Welt, da niemand auf das Teil wartet. Der Nachfolger muss dann aber innerhalb eines Jahres im Laden stehen und mindestens das Niveau des Erstlings haben.

Marc: Wobei die Bands die Songs, die dann letztendlich auf dem Debütalbum landen, oftmals bereits jahrelang live gespielt haben. D.h. sie sind tight, haben die Songs über einen langen Zeitraum verfeinert, gehen ins Studio und nageln die Nummern binnen kürzester Zeit ein. Wenn das Album dann einschlägt kommt das Label und möchte binnen 9 Monaten ein neues Album. Und dann wird’s für viele Acts schon eng.

Christoph: Vollkommen richtig. Ein Beispiel: 21 Octane. Das erste Album war ein Mörderteil. Beim zweiten Album hast du schon gemerkt, dass die Jungs sich Songideen aus den Fingern saugen mussten. Die Komplexität des ersten Albums ist auf dem Nachfolger vollkommen verloren gegangen. Inzwischen besteht die Band nur noch aus einem Gründungsmitglied, ergänzt durch neue Musiker. Das Bandgefüge ist weggebrochen. Und das merkst du den Songs einfach an.

Ossy: Da ist es – meiner Meinung nach – aber auch die Aufgabe eines Labels, den Künstlern den Rücken freizuhalten, ihnen ausreichend Zeit für das Songwriting einzuräumen und währenddessen eine solide Marketingstrategie zu entwickeln. Wenn du permanent nur Druck aufbaust, gerade Künstlern gegenüber, kann doch nichts Vernünftiges dabei herauskommen.

Christoph: Stimmt. Aber in welcher Plattenfirma hast du denn heutzutage noch die Leute, die sich mit der Musik auskennen, die selber Musikfreaks sind und auch noch die Möglichkeit haben, sich intensiv um eine Band zu kümmern. In den meisten Fällen hast du einen A&R, der sich um 25 bis 30 Bands gleichzeitig kümmert. Früher hattest du Leute bei den Labels sitzen, die mit Enthusiasmus bei der Sache waren.

Ossy: Früher bist zu einer Plattenfirma gegangen und kanntest alle Strategen persönlich. Heute schießen sich die Mitarbeiter im Monatstakt gegenseitig in die Kniescheiben. Du hattest mit Mitarbeiter A gewisse Dinge abgesprochen, leider ist dieser Mitarbeiter nicht mehr dabei und Mitarbeiter B weiß überhaupt nicht, wovon du überhaupt sprichst. Aber es gibt noch die Labels, die auf Nachhaltigkeit setzen. Und an dieser Stelle möchte ich SPV und speziell Olly Hahn ins Gespräch bringen. SPV gehört zu den wenigen Dinosauriern, die seit Jahrzehnten kontinuierlich gute Arbeit leisten. Da wird noch nach dem Grundsatz „Ein Mann, ein Wort“ gearbeitet. Leider geht dieser Ehrenkodex zwischen Musikern und Labels nach und nach verloren.

Mein Rat an jede junge Band: Schafft euch ein gesundes Umfeld. Spielt lieber mit einem Gitarristen zusammen, der vielleicht weniger geil ist, aber dem ihr vertrauen könnt. Holt euch Leute aus der eigenen Familie dazu, die gewisse Aufgaben übernehmen. Haltet eure „Mates“ zusammen.

Marc: Themenwechsel. Christoph, du als ehemaliger Inhaber eines Plattenladens kannst sicherlich zur Aufklärung des Gerüchtes beitragen, dass der Preis von Tonträgern in den letzten Jahren exorbitant gestiegen sein soll, was ja u.a. auch zur Absatzsteigerung der Streamingdienste und digitalen Downloads geführt hat.

Christoph: Interessant dass du das ansprichst, da das ein Punkt ist, der in meinem Geschäft immer wieder zu Diskussionen geführt hat. Ich habe den Leuten dann stets vor Augen gehalten, dass man vor Einführung des Euros für eine CD 30 bis 34 DM gezahlt hat. Heute kostet ein aktueller Release 15,99 Euro bis 16,99 Euro. Und dann geh zwanzig Jahre zurück und überleg mal, was damals eine blöde Bildzeitung gekostet hat, ein Brot oder ein Liter Sprit und was du heute dafür hinblätterst. Wenn du das ins Verhältnis setzt, ist die CD nicht teurer geworden. Man muß allerdings fairerweise dazu sagen, dass die CD von Beginn an ein Hochpreisprodukt war. Die Herstellungskosten waren immer gering, weitaus geringer als Vinyl. Der Preis ist also immer künstlich hochgehalten worden.

Marc: Man muss sich diesbezüglich jedoch auch einmal vor Augen führen, wie der Endverbraucherpreis sich aufteilt, was davon an das Label fließt, was für Promotion draufgeht, was an den Einzelhandel geht und was letztendlich beim Künstler selbst landet (siehe Grafik). Inwieweit haben Aktionen wie z.B. die „GEIZ IST GEIL“-Kampagne einer bekannten Handelskette dazu beitragen, dass die Leute heutzutage nicht mehr bereit sind, in physische Tonträger zu investieren bzw. für Kunst einen angemessenen Preis zu bezahlen?

Christoph: Ich habe erst kürzlich einen Bericht gesehen, bei dem es um Werbung ging und wie Werbung sich entwickelt hat. Genau dieser Slogan wurde dort auch thematisiert. Mit diesem Spruch, der dort seitens einer Werbeagentur kreiert wurde, die sich im Übrigen inzwischen selbst von diesem Slogan distanziert hat, ist eine Mentalität entstanden, die sich mittlerweile weltweit verbreitet hat. Diese Mentalität hat die Einstellung gefördert, dass nichts mehr irgendetwas kosten darf. Man erwartet heute, alles mindestens günstiger zu bekommen als üblicherweise. Die Fragen, die sich daraus ergeben sind folgende: Was bin ich bereit für ein Produkt auszugeben und was geschieht mit dem Geld, das ich ausgegeben habe? Die Antwort lautet: Es werden Arbeitsplätze erhalten.

Ossy: Über eine Sache müssen wir uns doch im klaren sein. Der Datenträger an sich – vielleicht mit Ausnahme der Langspielplatte, die sich seit Jahrzehnten hält und derzeit wieder boomt – wird verschwinden. Es wird sich künftig alles online definieren und – davon bin ich zu 100 % überzeugt – nur noch über Streamingdienste abspielen. Und da muss ich der Plattenindustrie einen großen Vorwurf machen, die hier nämlich einfach zu lange gepennt hat. Die Online-Dienste sind immer weiter und schneller gewachsen und die großen Firmen sind dann irgendwann mit dem Kopf gegen die Wand gelaufen. Die Umsätze der physischen Tonträger gingen zurück und sinken weiterhin.

Ein weiterer Punkt ist, dass den Heranwachsenden heutzutage völlig falsche Werte vermittelt werden. Es existiert kein Unrechtsbewusstsein mehr. Sich einen Song für lau herunterzuladen ist verdammt noch mal Diebstahl! Kunst ist scheinbar in unseren Zeiten frei verfügbar. Dafür hab ich ein Jahr lang im Studio gesessen, du Arschloch. Du klaust mir jetzt gerade meinen Song, spinnst du?!

Christoph: Ich habe oft genug mit meinen Kunden darüber gesprochen, was sie mit ihrem eigenen Verhalten anrichten. Erst wenn du die Leute da packst, wo es ihnen persönlich weh tut, Stichwort „Outsourcing von Arbeitsplätzen“ wegen Umstellung auf Onlinehandel etc., fangen sie an über ihr Verhalten nachzudenken.

Ossy: Ein weiterer Punkt: Natürlich präsentieren wir uns gerne in den sozialen Netzwerken um zu zeigen, was wir für Musik machen. Aber der Hauptgrund für die ganzen Studiovideos, die wir regelmäßig ins Netz stellen, ist doch, den Leuten zu zeigen, dass das alles verdammt viel Zeit, Mühe und Geld kostet. Schaut mal, wir stellen hier gerade Kunst her. Und anhand dieser Videos möchten wir den Leuten bewusst machen, wie viel Arbeit in einer solchen Produktion steckt und wie viel Geld so etwas verschlingt. Und wenn sie diesen Entstehungsprozess über einen längeren Zeitraum mitverfolgen, sind sie ggf. eher bereit in den Laden zu wandern und sich das Endprodukt zu kaufen. Das ist – wenn du so willst – eine erzieherische Maßnahme. Das müssten viel mehr Künstler so machen.

Schönes Schlusswort! Letztendlich bleibt es jedem Musikfan selbst überlassen, ob er sein sauer verdientes Geld für eine CD bzw. Langspielplatte auf den Tisch legt, oder sich ein Album im digitalen Format zulegt. Entscheidend ist, dass er für die erhaltene Leistung bezahlt. Denn nur so können qualitativ hochwertige Musikproduktionen auch weiterhin gewährleistet werden. Supported eure Lieblingsbands, geht zu den Konzerten, nehmt auch mal ein Tour-Shirt, eine CD oder ein Poster mit. Ihr haltet damit nicht nur die Band und letztendlich die gesamte Musikszene am Leben, ihr bringt dem Künstler und seinem Schaffen damit auch den gebührenden Respekt entgegen. Und das sollte doch eigentlich auch im Sinne eines jeden Musikfans sein, oder?!

Marc Schipper für Metalglory

Diesen Artikel in einem Sozialen Netzwerk teilen

Ähnliche Artikel

Kari Rueslåtten (No)– Silence is the only sound

Kari Rueslåtten (No)– Silence is the only sound

Label: Ora Fonogram / Rough Trade VÖ: 25.08.2017 Laufzeit: 43:02 Min. Herkunft: Norwegen Genre: Nordic Folk-Pop -(Rezension von IlonA)- Kari Rueslåtten macht Freunden der gepflegten

Weiterlesen