Running Wild (D) – Gates To Purgatory (Re-Release)

Running Wild (D) – Gates To Purgatory (Re-Release)

📁 Allgemein, Musik, Reviews 🕔13.August 2017
Running Wild (D) – Gates To Purgatory (Re-Release)

Lange Jahre waren die Alben des Hamburger Flagschiffs nicht mehr erhältlich. Lange Jahre, die es vor allem jungen Fans aufgrund der hohen Preise fast unmöglich machte die Alben für sich zu entdecken. Doch im Zuge der Wiederveröffentlichungen im Hause Noise Records, kommen nun auch die Alben der Piraten wieder zu neuen Ehren. Dabei wurden die Alben aufwendig remastert und mit teilweise massenhaft Bonusmaterial versehen, dass sich allerdings nur auf die CD-Ausgaben beschränkt. Das Vinyl muss ohne diese auskommen.

 

In der Chronologie markierte das Debüt-Album „Gates To Purgatory“ den Anfang, setzte noch auf teils satanistische Lyrics, wobei die Band nie satanischen Neigungen folgte, sondern es zur damaligen Zeit einfach cool fand und sich einem Zeitgeist anpasste. Die Songs unterschieden sich bereits damals, wir schreiben das Jahr 1984, von vielen anderen Releases der damaligen Zeit und konnten sich am Markt behaupten. Der für damals typische Hall, die schleppenden Drums und das Riffing zeigten bereits hier das Potential der Band, die sich am Anfang ihrer Karriere befand. Niemand hätte damals damit gerechnet, dass Running Wild zu einer der wichtigsten Bands des deutschen Metals avancieren würden.

 

Die Neuauflage bietet neben dem Original-Album noch 8 Bonus Tracks, die aus dem legendären Sampler „German Metal Attack“ und von Singles stammen. Ebenso finden sich Neuaufnahmen neben „Death Metal“-Versionen, die mit einem 16-seitigen Booklet abgerundet werden. Das Booklet bietet zu vielen Fotos noch ein Interview mit Mastermind Rock N’ Rolf, der interessante Einblicke zur Entstehungsgeschichte beisteuert.

 

Fazit: Ein Klassiker.

 

 

  1. Victim Of States Power
  2. Black Demon
  3. Preacher
  4. Soldiers Of Hell
  5. Diabolic Force
  6. Adrian S.O.S.
  7. Genghis Khan
  8. Prisoner of Our Time
  9. Chains & Leather (“Rock From Hell – German Meatl Attack” Version)
  10. Adrian(“Rock From Hell – German Meatl Attack” Version)
  11. Walpurgis Night (The Sign Of Women’s Fight) (12” Single B-Side)
  12. Satan (12” Single B-Side)
  13. Iron Heads (Death Metal Version)
  14. Bones To Ashes (Death Metal Version)
  15. Soldiers Of Hell (1991 Re-Recorded Version)
  16. Prisoner Of Our Time (1991 Re-Recorded Version)

 

 

Label: Noise Records/BMG/ADA

VÖ: 11.08.2017

Laufzeit: 67:19 Min.

Herkunft: Deutschland

Stil: Heavy Metal

Webseite: http://www.running-wild.de/

Diesen Artikel in einem Sozialen Netzwerk teilen

Ähnliche Artikel

PARAGON BELIAL – „Necrophobic Rituals“

PARAGON BELIAL – „Necrophobic Rituals“

PARAGON BELIAL – „Necrophobic Rituals“ Label: Northern Fog Records Laufzeit: 37:40 min VÖ: 29.09.2017 Genre: garstiger Black Metal von der zumeist schnellen Sorte   Bei PARAGON

Weiterlesen