Starblind (S) – Never Seen Again

Starblind (S) – Never Seen Again

📁 Allgemein, Musik, Reviews 🕔27.Dezember 2017
Starblind (S) – Never Seen Again

Eine Band, die sich an ihren großen Vorbildern orientiert, sich nach einem Song aus dem Album „The Final Fontier“ benennt und dann Jazz spielt? Unvorstellbar. So werden die Schweden, die 2013 das Licht der Welt erblickten, dann dem selbset auferlegten Klischee auch mehr als gerecht. Starblind klingen wie Iron Maiden inklusive aller Trademarks, die man von der Eisernen Jungfrau lieb gewonnen hat.

 

Double-Lead-Gitarre, gallopierende Basslinien und eine Stimme, die wie eine Kreuzung aus Bruce Dickinson und Michael Kiske klingt. Starblind leugnen gar nicht erst ihre musikalische Herkunft, sondern setzen frech und unverblümt auf das Pferd, das bereits den Engländern Tür und Tor öffnete. Kopisten sind wir ja inzwischen in der Musikgeschichte mehr als gewohnt, doch eine Band, die dermaßen nah am Original ist, ist schon fast eine Unverschämtheit. Dennoch kann man sich der Klasse der Songs nicht so einfach entziehen, sieht vor dem geistigen Auge Bilder vorbeiziehen, die Star Maiden oder Iron Blind mit Steve Harris und Co. im Galopp springen lässt. Ob man das Ganze nun wirklich braucht, zumindest solange es das Original gibt, sei dahingestellt und möge bitte jeder für sich selbst beantworten. Mir persönlich gefällt das Teil, macht es doch einen irren Spaß und hat zudem mit dem tollen Songwriting ganz weit die Nase vorn. Kopie hin oder her.

 

Fazit: Unsagbar nahe am Original.

 

  1. The Everlasting Dream Of Flight
  2. The Shadow Out Of Time
  3. Pride And Glory
  4. Eternally Bound
  5. Tears Of A Soldier
  6. Never Seen Again
  7. Avarice (The Fourth Circle)
  8. Demon Rider
  9. Insanity And Genius
  10. The Last Stand

 

 

Label: Pure Steel Records

VÖ: 24.11.2017

Laufzeit: 51:45 Min.

Herkunft: Schweden

Stil: Heavy Metal

Webseite: http://www.starblind.se/

 

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