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Show-Ya (JP) – Showdown

Als sich vor 40 Jahren die Band Show-Ya in Japans Hauptstadt Tokio zusammenfand, war sie die erste weibliche Metalband

Show-Ya (JP) – Showdown

Als sich vor 40 Jahren die Band Show-Ya in Japans Hauptstadt Tokio zusammenfand, war sie die erste weibliche Metalband im Land der aufgehenden Sonne. Keiko Terada, die zierliche Sängerin mit der mächtigen Stimme, veröffentlichte im laufe der Jahre auch zahlreiche Solo-Alben, die allerdings außerhalb Japans keinen großen Stellenwert bekamen. Für die Band galt das zwar auch und doch haben sie es immer wieder geschafft, sich auch außerhalb ihre Heimat einen Namen zu machen, der vor allem zu wachsen begann, als sich die Band einer härteren Gangart widmete. Die erfolgreichsten Alben waren „Outerlimits“ (1989) und „Hard Way“ (1990). 1998 löste sich die Band auf, fand aber 2005 anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Veröffentlichung ihres Debüts „Masquerade Show“ in Originalbesetzung wieder zusammen.

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Mit „Showdown“ liegt nun also das sechzehnte Album in ihrer Karriere vor. Es ist zudem das erste Album, das auch außerhalb Japans erscheint und bildet damit ein Novum für die Damen. Wer sich bisher noch nie mit der Band beschäftigt hat, wird erstaunt feststellen können, dass Show-Ya sehr europäisch klingen und sich damit von ihren Anfängen weit entfernt haben. Heavy Metal an der Grenze zum Melodic Metal tönt aus den Boxen und drückt dabei aufgrund der wuchtigen Produktion von Nozomu Wakai, der bereits mit Ronnie Romero und Tommy Aldridge in seiner eigenen Band Destinia zusammengearbeitet hat. Eine kleine Überraschung dürfte dann der Song „Heavy Metal Feminity“ sein, in dem sich Keiko Terada mit Doro ein tolles Duett liefert. Vielleicht auch um ein wenig mehr Erfolg im Ausland zu generieren, ist das Keyboardspiel von Miki Nakamura diesmal recht weit in den Vordergrund gemischt worden, wodurch die Songs eine zusätzliche Intensität erfahren. Man kann sicherlich über die japanischen Vocals streiten. Doch auch andere Bands, allen voran Loudness, haben die Sprache auch in unseren Breitengrad erfolgreich verteidigt. Mit „Showdown“ dürfte den Japanerinnen ein dicker Fisch gelungen sein, der ihnen vielleicht auch endlich hier den erforderlichen Respekt einbringen kann.

Fazit: Die beste japanische Frauenmetalband.

  1. Eye To Eye

  2. Never

  3. Heavy Metal Feminity

  4. Tokyo, I Scream

  5. Kiss In The Riot

  6. Wind

  7. Thunder

  8. Hold Me

  9. Don’t Runaway

  10. Rocks

  11. So

Label: Metalville

VÖ: 12.11.2021

Laufzeit: 50:08 Min.

Herkunft: Japan

Stil: Heavy Metal

Webseite: https://show-ya.jp

Facebook: https://www.facebook.com/showyaofficial/

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