Black Majesty (AUS) – Children Of The Abyss
Auch mit ihrem mittlerweile siebten Studioalbum ballern die Australier wieder aus allen Rohren. 2001 in Melbourne gegründet, haben sie

Auch mit ihrem mittlerweile siebten Studioalbum ballern die Australier wieder aus allen Rohren. 2001 in Melbourne gegründet, haben sie sich im Laufe der Jahre eine treu Fanschar erspielen können und konnten mit jedem Album überzeugen. Auch auf „Children Of The Abyss“ zeigt sich das Talent der Band aus Down Under deutlich.
Die Herrschaften um Gitarrist Stevie Janevski und Sänger John „Gio“ Cavaliere haben diesmal noch eine Schippe draufgelegt und gehen noch ein wenig schneller zur Sache, soll heißen mehr Speed und Doublebass-Attacken. Sie dringen damit zwar noch nicht in die Geschwindigkeitsbereiche von DragonForce vor, sind aber stellenweise nicht mehr ganz so weit davon entfernt. Stakkatoriffing inklusive, ballern sich Black Majesty durch die Songs, lassen dem Hörer aber zwischendurch auch mal eine Verschnaufpause und nehmen den Fuß vom Gaspedal. Doch keine Angst – die Bremse treten sie auch dabei nicht durch, denn selbst ein Song wie „Sanctified“ hat noch einiges zu bieten und gönnt der Nackenmuskulatur keine Auszeit. Auch diesmal sind die Songs wieder hochmelodisch und dennoch fernab von Kindergartenchören der Marke Helloween. Eine gewisse Eigenständigkeit haben sich Black Majesty dabei durchaus erspielt, was diesmal auch noch durch die mehr als amtliche Produktion von Roland Grapow deutlich Unterstützung findet.
Damit dürfte „Children Of The Abyss“ erneut ein Highlight im speedigen Power Metal sein und seine Fans erfreuen.
Fazit: Power Metal at its best.
- Dragons Unite
- Something’s Goin’ On
- Children Of The Abyss
- Hideaway
- Wars Greed
- Always Running
- So Lonely
- Sanctified
- Nothing Forever
- Reach Into Darkness
Label: Pride & Joy Music
VÖ: 21.09.2018
Laufzeit: 46:53 Min.
Herkunft: Australien
Stil: Power Metal
Webseite: http://www.blackmajesty.com/