Johnny Gioeli (USA) – One Voice
Der Name des amerikanischen Tausendsassas steht in der Melodic Rock Gemeinde hoch im Kurs. Seit dem Debüt von Hardline

Der Name des amerikanischen Tausendsassas steht in der Melodic Rock Gemeinde hoch im Kurs. Seit dem Debüt von Hardline im Jahr 1992 kann er mit seiner einzigartigen Stimme überzeugen und hat zudem mit Axel Rudi Pell insgesamt 15 Studioalben seit 1998 eingespielt. Doch der Wunsch nach einem Solo-Album war irgendwie immer vorhanden, wollte er doch eigene Songs in seinem Stil präsentieren. Mit dem perfekt betitelten Album „One Voice“ ist das nun endlich Wirklichkeit geworden.
Dabei setzt der sympathische Amerikaner nicht auf altbewährte Klänge, die man ohnehin mehr als genug im Regal stehen hat, sondern widmet sich seinem ganz eigenen Stil. Teils ruhiger AOR, hart an der Grenze zu Pop und Rock, erklingt hier aus den Boxen. Alle Songs sind im Midtempo gehalten, was allerdings zu Johnnys Stimme perfekt passt. Doch die Songs selbst sind nun nichts wirklich Außergewöhnliches und würden mit einer anderen Stimme vermutlich im Nichts versanden. Aber genau das macht ja bekanntlich einen Sänger aus, kann er doch auch aus eher belanglosen Songs etwas Großes entstehen lassen. Gioeli ist einer dieser Sänger, der vermutlich das Telefonbuch von New York singen könnte und es wäre immer noch weitaus besser, als so manch anderer Crap, der heutzutage veröffentlicht wird.
Das Album hat seine eigene Dynamik, wächst nach einigen Durchläufen und gräbt sich streckenweise regelrecht in die Gehörgänge ein. Ob das allerdings ausreicht um bestehen zu können, wird die Zeit zeigen.
Fazit: Eher ruhiger AOR, der aber zur Stimme perfekt passt.
- Drive
- It
- One Voice
- Mind Melt
- Running
- Deeper
- Let Me Know
- Hit Me Once, Hit Ya Twice
- Price We Pay
- Out Of Here
- Oh Fathers
Label: Frontiers Records
VÖ: 07.12.2018
Laufzeit: 42:23 Min.
Herkunft: USA
Stil: AOR/Melodic Rock
Webseite: https://www.pledgemusic.com/projects/johnnygioeli
Facebook: https://de-de.facebook.com/johnnygioeliofficial/