Le Mur – Exorta
Le Mur (DE) „Exorta“ VÖ: 01.10.2018 Laufzeit: 47:09 Min. Label: Eigenproduktion/Clostridium Records Reviewverfasserin: IlonA Besser, als Le Mur ihre
Le Mur (DE) „Exorta“
VÖ: 01.10.2018
Laufzeit: 47:09 Min.
Label: Eigenproduktion/Clostridium Records
Reviewverfasserin: IlonA
Besser, als Le Mur ihre Musik selbst betiteln, kann man es wohl kaum ausdrücken. Heavy-dark-trip-rock ist das Feld der Ruhrpöttler, die mit „Exorta“ nun den letzten Teil ihrer Trilogie, begonnen mit „In Tenebris“ (2011) und „Silentia Nova“ (2013) vorlegen. Als spacig, krautig, roh und kauzig, auch mal andächtig, feinsinnig, stets mit reichhaltiger Instrumentierung und zahlreichen Sounds versehen, lässt sich der Klang der Lemuren noch ergänzend beschreiben.
Auch „Exorta“ kommt sehr lebendig, basslastig, organisch und originell daher, und vor allem der extrovertierte Gesang sticht diesmal heraus. Wer den Vorgänger kennt, dem kommen spätestens bei Track 2 einzelne Themen vertraut vor. Sie scheren sich nicht um gängige Songstrukturen oder die vielbeschworene Eingängigkeit, und dennoch ist immer wieder eine Melodie dabei, die hängenbleibt. Die abgefahrene Reise lohnt sich auch hier wieder, wobei ich allerdings sagen muss, dass „Exorta“ nicht in dem Maße wie etwa „Silentia Nova“ auch für sich alleine stehen, sondern tatsächlich am besten als dritter Teil eines Ganzen genossen werden kann. Aber das möge nach der Landung auf dem Erdboden jeder für sich entscheiden…
„Exorta“ ist -natürlich auf feinstem Vinyl- bei Clostridium Records erschienen (http://www.clostridiumrecords.com), etwas anderes würde dem coolen Coverartwork auch nicht gerecht.
Reviewverfasserin: IlonA
Promovideo:
Tracklist:
- O.m.e.n.- Towards the End
- Die Nacht der Lemuren (Teil I)
- (Intro) The Broken Pieces of…
first piece: Fields of Mistery
second piece: Broken
third piece: Intro from the Past - Our Doom
- These Symptoms are Temporary
- Exorta
- O.m.e.n. – Arisen